Neues aus der KiTa „Das Spatzennest“

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Seit einiger Zeit gibt es einmal in der Woche einen besonderen Tag in der KITA „Das Spatzennest“: einen Waldtag.

Nach einem stärkenden Frühstück geht es los. Singend, hüpfend und aufgeregt marschieren wir in den Wald. Einige Versuche brauchte es schon, bis wir den besten Platz im Wald gefunden hatten. Mit Feuereifer wurden Äste geschleppt und gemeinsam bauten wir ein Waldsofa, das noch mit Moos, kleineren Zweigen und Blättern ausgepolstert wurde. Die größeren Kinder unterstützen dabei die Jüngeren und es entsteht ein tiefes Zusammengehörigkeitsgefühl.

Auf dem Waldsofa kommen alle zusammen. Es wird einiges besprochen, eine Trinkpause eingelegt und wir lauschen nach den Geräuschen des Waldes.

Die Kinder erforschen den Wald, spielen und finden unterschiedliches Naturmaterial. Zusammenhänge und Naturphänomene werden ganz praktisch erfahren und wir beobachten die Unterschiede der Jahreszeiten. Welche Tiere leben in diesem Lebensraum? Auch das Spüren der eigenen Kräfte ist für die Kinder wichtig: Kann ich diesen Ast aufheben? Schaffe ich es, über diesen Stamm zu balancieren? Was ist das für ein Gefühl, in einen Blätterhaufen zu springen?

Letzte Woche haben wir eine selbst gezogene kleine Eiche eingepflanzt – gleich neben dem Sofa, damit wir sie sehen können.

Er wird uns immer vertrauter – der große Wald. Einige Bäume werden schon mit einem Streicheln über den Stamm begrüßt; wie gute alte Freunde.

Besonders schöne Fundstücke; wie prächtig gefärbte Blätter, ein Stein oder eine Buchecker werden wie ein Schatz in den großen Rucksack gesteckt.

Mit einem „Oh, schade“ bedauern die Kinder das Ende des Vormittags im Wald – und schon geht es zurück in die KITA.

Wir sagen „Tschüss“ und laufen wieder los. Die Kinder winken dem Sofa nochmal zu „Bis bald!“

 

Für die KiTa „Das Spatzennest“ Carola Asimus

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