Neues aus der Kinderkrippe Spatzennest

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Anfangszeit heißt Eingewöhnungszeit

Sich jeden Morgen von Mama oder Papa zu trennen und dann in einer ganz anderen Umgebung zurechtzufinden, bedeutet für ein Kind Stress. Wir wollen den Kindern mit einer sanften und ruhigen Eingewöhnungszeit helfen, die Belastung ins Positive umzuwandeln.

 

Dazu gehört ein immer wiederkehrender Tagesablauf mit festen Ritualen.
Um sich in der Gruppe wohl und geborgen zu fühlen, müssen die Kinder wissen, dass sie dazu gehören. Jedes Kind wird wahrgenommen. So auch beim täglichen Abschiedsritual. Hierbei nehmen wir das Kind auf den Arm und verabschieden die Mama/den Papa kurz an der Tür oder winken am Fenster. Danach ist ein Spiel oder tröstende Worte eine Erleichterung für das Kind, um in den Tagesablauf einzusteigen.

In den ersten zwei Lebensjahren erlebt sich das Kind selbst als Mittelpunkt, ganz darauf bezogen, dass andere für sein Wohlergehen da sind. Nach und nach beginnt es, sich aus der engen Bindung an die Eltern zu lösen und macht seine ersten Schritte in Richtung Selbstständigkeit. Es entdeckt seinen eigenen Willen und will vieles ausprobieren. In dieser Entwicklungsphase ist es wichtig, dem Kind den notwendigen Freiraum zuzugestehen und auf den Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten.

Wir Erzieher möchten den Kindern eine stützende und haltende Hand geben, wenn sie diese brauchen, um die vielen kleinen Schritte ins eigene Leben zu wagen.
Sie können sie aber auch loslassen, wenn sie mutig genug sind, um einen Schritt allein zu tun.

Ich wünsche den Kindern, den Eltern sowie uns – dem Krippenteam – viel Geduld und Freude im neuen Krippenjahr.

Heike Schilberg und Krippenteam

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