Neues aus der Kinderkrippe Spatzennest

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Wollt ihr wissen wer ich bin?

Heute wissen wir, dass ein Kind von Anfang an seine Entwicklung mitbestimmt und aktiv steuert. Es setzt sich mit seiner Umwelt auseinander, erkundet und erforscht, was sein Interesse weckt. Wir Erwachsenen bereiten ihnen den Weg dazu. In unserem Tagesablauf gibt es viele Situationen, in denen wir die Kinder anregen können, sich selbst wahrzunehmen und kennenzulernen.
Beim An- und Ausziehen können einmal die Hände, ein anderes Mal die Füße auf Entdeckungsreise gehen. Im Morgenkreis unterstützen Lieder, Fingerspiele oder Reime das Kennenlernen des eigenen Körpers. Sehr gerne mögen die Kinder die Lieder „Meine Hände sind verschwunden“ oder „Wozu sind die Hände da“. Stolz zeigen sie auf die Hände, Augen, Nase, Mund, Ohren und Füße und können mit der Zeit auch die Körperteile benennen.
Beim Blick in den Spiegel entdecken und erforschen sich die Kinder selbst. Gegen Ende des zweiten Lebensjahres erkennen sich die Kinder selbst und wissen jetzt „Das bin ich“.
Die wachsende Selbstständigkeit des Kindes zeigt sich auch darin, dass es von sich selbst in der „Ich-Form“ spricht. „Alleine“ ist nun ein oft gehörtes Wort.
Wir Erzieher möchten die Kinder auf diesem Weg in die Selbstständigkeit begleiten. Wir möchten den Kindern eine stützende und haltende Hand geben, wenn sie diese brauchen, um die vielen kleinen Schritte ins eigene Leben zu wagen.

Ich wünsche den Kindern, den Eltern sowie uns – dem Krippenteam – viel Geduld und Freude im neuen Krippenjahr.

Heike Schilberg und Krippenteam

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